| Dark Storm Festival 2008 - Chemnitz, Stadthalle (25.12.2008) |
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Bereits zum 12. Mal fand zur Weihnachtszeit das Dark Storm Festival in Chemnitz statt. In den Vorjahren gab es teilweise noch ein Festival in Berlin. Dieses Jahr war Chemnitz jedoch exklusiver Veranstaltungsort. Ingesamt 11 Bands aus den Bereichen Dark Wave, Electro, Industrial, Rock und Metal standen auf dem Programm und sollten für ein abwechslungsreiches Line-Up sorgen. Da der Abend lang werden sollte, war der Einlass bereits um 16:15 Uhr angesetzt. Viele Leute warteten um diese Zeit schon ungeduldig in der Kälte. Die Türen gingen pünktlich auf. So hatten die Besucher noch genügend Zeit, um sich an den Merchandising-Ständen umzuschauen, Getränke zu kaufen oder Freunde zu treffen. Ein Highlight in der Vorhalle war noch die Unheilig Autogrammstunde. Wer etwas Ausdauer hatte, stellte sich hier an die lange Schlange an.
Mono Inc. [Gallery] starteten das Festival um 17:15 Uhr im großen Saal. Die
Alternative- Kurz danach ging es weiter mit den Mittelalter-Industrial-Rockern Tanzwut [Gallery]. Musikalisch ist Tanzwut auf jeden Fall außergewöhnlich, da sie neben Gitarre und Schlagzeug auch Dudelsäcke verwenden. Hervorgegangen ist die Band ursprünglich aus Corvus Corax, wobei Tanzwut jedoch mehr elektronische Elemente in ihre Musik einfließen lässt. Tanzwut begeisterten das Publikum mit einer außergewöhnlichen audio-visuellen Performance. Zwischenzeitlich hatte sich der Saal auch angenehm gefüllt.
Kurz darauf hatten Cephalgy [Gallery] aus Dresden als erste Band im kleinen Saal ihren
Auftritt. Jetzt kamen die Freunde der elektronischen Musik auf ihre Kosten.
Die deutsche Gothic-Metal Band Crematory [Gallery] kann bereits auf eine 15-jährige Bandgeschichte zurückblicken. Das aktuelle Album "Pray" erschien Anfang 2008. Der große Saal hatte sich jetzt schon deutlich gefüllt. Jetzt wurde es laut. Heftige Gitarrenklänge brachten den Saal zum beben. Das Publikum rockte mit. Es gab keinen Stillstand mehr, weder auf der Bühne, noch im Publikum.
Im kleinen Saal ging es mit der Leipziger EBM-Formation Painbastard [Gallery] weiter.
Sänger Mittlerweile wurde die Dark-Wave-Band Diary Of Dreams [Gallery] im Großen Saal bereits sehnsüchtig erwartet. Die Band hatte dieses Jahr eine ausgedehnte Tour und war zum Ende des Jahres noch auf einigen Festivals vertreten. Diary of Dream lieferten eine außergewöhnliche Show und begeisterten das Publikum mit ihrer außergewöhnlichen Darbietung. Highlight war wohl das Duett zwischen Sänger Adrian Hates und Keyboarder Torben Wendt.
Zurück im Kleinen Saal: Die Gelsenkirchener Elektro-Band Rotersand hatte seit 2003 bereits einige Clubhits. Der Stil von Rotersand [Gallery] ist vielschichtig und enthält Elemente aus Futurepop, Techno und Trance. 2006 gingen sie mit Covenant auf Tour und sind seitdem immer wieder auf verschiedenen Festivals vertreten. Rotersand lieferten eine gelungene Show und forderten das Publikum zum Mittanzen auf.
Die Außenbereiche waren mittlerweile fast leergefegt. Ein Großteil der
Besucher quetschte sich nun in den Großen Saal, um die deutsche Band
Unheilig [Gallery] zu sehen. Unheilig erfreuen sich in den letzten Jahren einer
wachsenden Fangemeinde und haben unlängst das Album "Puppenspiel"
veröffentlicht. Highlight im Kleinen Saal war das Minimal-Electro-Projekt Absolute Body Control [Galllery] aus Belgien. Obwohl die Band um Dirk Ivens (Dive / Klinik) und Eric Van Wonterghem (Insekt / Monolith) bereits vor Jahren aufgelöst wurde, sind sie seit 2007 zusammen wieder unterwegs. Vor einigen Monaten erschien das Album "Wind[Re]Wind", auf dem sich neu aufgenommene Stücke befinden. Obwohl der Saal nur halb gefüllt war, lieferten Absolute Body Control eine fantastische Show zum Mitsingen und Mittanzen.
Den Abschluss des Dark Storm Festivals bildete die Synthie-Pop-Band Um kurz nach 1:00 Uhr ging das Festival zu Ende. Es war ein Festival mit vielen Highlights, nahezu gelungenem Ablauf und abwechslungsreichem Line-Up. Selbstverständlich ist so ein Festival auch immer wieder ein Treffpunkt für Freunde und Bekannte. Wer wollte, konnte anschließend noch auf die Aftershow-Party gehen.
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